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AusgangslageGeschichte / Ausführung

Oberhalb von Triesen liegt die älteste Kapelle Liechtensteins,
die Kapelle Sankt Mamerten.

Die Kapelle dürfte im 9. oder frühen 10. Jahrhundert entstanden sein.
Der Turm kam vermutlich bei der Renovation um 1450 dazu. 1494 stiftete Freiherr Ludwig von Brandis die Kaplanei Pfründe. Aus dieser Zeit stammt der spätgotische Flügelaltar, die Pietà aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Die Kapelle wurde 2006 gänzlich innen und aussen renoviert.

Zwicker Licht wurde mit der Lichtgestaltung und ihrer Realisierung
beauftragt.

GeschichteAusgangslage / Ausführung

Quelle: Sagen aus Liechtenstein, Otto Seger, Nendeln, Liechtenstein, 1966/1980, Nr. 54

Eines Abends ging ein Bursche von Triesen in das Kirchlein Sankt Mamerten, um zu beten. Plötzlich erschien ihm ein Geist, der zu ihm sprach: «Wenn du reich werden willst, so komme mit zwei anderen Burschen um Mitternacht hierher. Du wirst eine Kiste sehen, die ist voll Gold, und auf ihr wird ein Hund sitzen. Wenn ihr ihn herunterwerft, so soll alles Gold, das darin ist, euch gehören.»

Der Bursche kehrte am nächsten Abend mit zwei Freunden wieder, und sie knieten hintereinander in die Kirchenbänke. Als die Glocke der Pfarrkirche die Mitternachtsstunde schlug, erschien wirklich die Kiste mit dem Hund.
Der Bursche, der in der ersten Bank kniete, stand auf und versuchte, das Tier herunterzuwerfen, aber es sprang auf, starrte ihn mit feurigen Augen an, kläffte und jaulte und sprang von einer Seite des Kistendeckels auf die andere. «Kommt, helft mir», keuchte der Jüngling. Der zweite kam, und als auch er nichts erreichte, forderten sie den dritten auf. Der aber rief mit zitternder Stimme: «Ich fürchte mich!»


Da hörten sie einen gellenden Schrei, und Hund und Kiste waren verschwunden. Der Geist aber, der dem Ersten erschienen war, kam, weinte und klagte und rief: «Jetzt muss ich wieder hundert Jahre warten, bis ich jemand um Hilfe bitten kann.»
Es wurde stockdunkel im Kirchlein, und die Freunde konnten sich nicht rühren und mussten drinbleiben, bis der Mesner kam, den Englisch-Gruss zu läuten.

AusführungAusgangslage / Geschichte

Lichtgestaltung im Kontext von historischen Bauten und zeitgemässem Bedürfnis nach Licht erfordert individuelle, auf Architektur / Raum / Mensch eingehende Lösungen.

Innenraumleuchten: Verarbeitung von Edelstahl in perfekter handwerklicher Qualität von Zwicker Licht.
Aussenleuchten in Edelstahl von BEGA.

Verwendete Leuchtmittel:

Halogenlampen 230/240V, QT18 250 60W
Halogenmetalldampflampen 230/240V 35W

Herzlichen Dank an die Beteiligten:

Bauherrschaft: Gemeinde Triesen,  Xaver Hoch, Paul Eberle, Hans Banzer
Architektur: Helmut Kindle AG, Nils Estrich
Denkmalpflege: Patrick Birrer

Zwicker Licht Flos Partner Schweiz